Veranstaltungen mit Unterstützung des Fördervereins

Schneeschuhtour und Langlaufen mit Skitty, dem Tiger im Nordic Aktiv Zentrum Oberer Bayerischer Wald / Böhmischer Wal

Samstag: Schneeschuhtour „Beste Aussichten“ mit Musik und gemütlicher Einkehr – Sonntag: Langlaufen – Schnuppern und Tipps mit dem Deutschen Skiverband und Skitty

 

Aktiv sein und eine traumhafte Winterlandschaft genießen- was gibt es Schöneres? Vielleicht nur das Eine: zusammen mit Gleichgesinnten die verschneiten Wälder erleben, Freude am Sport empfinden und das Gesellige nicht zu kurz kommen zu lassen…

Die Tourist-Informationen Furth im Wald und Waldmünchen haben zusammen mit dem Förderverein der Natur Aktiv Region Althütte-Gibacht-Cerchov ein Programm für das Wochenende des 26.und 27. Januars erarbeitet, das Kinder und Erwachsene, Profis und Neulinge, die mal reinschnuppern wollen, gleichermaßen anspricht.

 

Samstag: Schneeschuhwandern, Einkehr und Musik

Am Samstag findet um 14.00 Uhr eine Tour statt, deren Titel „Schneeschuh, Einkehr und Musik“ eigentlich schon alles beinhaltet, was auf die Sportler wartet. Start und Ende der Tour, deren Gehzeit ca. 2,5 h beträgt, ist das Liftstüberl am Voithenberg. Dort besteht auch die Möglichkeit, Wechselkleidung o.ä. zu deponieren. Die erfahrenen Guides Klaus Buschek und Uwe Neumann leiten die Teilnehmer entlang der „Beste Aussichten“-Tour (Nr.2), einer der im Rahmen der DSV-Zertifizierung neu ausgeschilderten Schneeschuhtouren, über Dreiwappen und den Pfennigfelsen zum Gibacht-Wirtshaus, wo Wirt Ralph Wenzel mit heißem Tee und die Stadtapotheke Rewitzer mit einem Powerriegel für eine Verschnaufpause sorgen, bevor es über die markanten Aussichtspunkte des Leuchtturms der Menschlichkeit und des Glaskreuzes auf dem Reiseck über die Roberthütte wieder zurück ins Liftstüberl geht. Dort warten die Musikanten des Skiclubs Furth auf die Schneeschuhgeher und spielen zu einer gemütlichen Brotzeit im Liftstüberl auf.

Um Anmeldungen zu dieser Tour wird gebeten (per email an tourist@furth.debis Freitag, 25.01., 13.00 Uhr). Bei den Tourist-Informationen können Sie auch Schneeschuhe zum Preis von 5 Euro ausleihen; bitte melden Sie Ihren Bedarf aber frühzeitig an, damit die Schneeschuhe für Sie reserviert werden können. Falls Sie eine Stirnlampe besitzen, nehmen Sie diese bitte mit, falls es gegen Ende der Tour schon dämmern sollte. Den genauen Routenverlauf finden Sie in nebenstehendem Artikel.

 

Sonntag: DSV on tour – Auf der Althüttenwiese mit Skitty, dem Tiger und Techniktipps für Erwachsene

 

Am Sonntag ist Familientag auf der Wiese in Althütte: Skitty, der Tiger des Deutschen Skiverbands, wartet von 13.00 bis 16.00 Uhr auf die Kinder, die in den Langlaufsport reinschnuppern wollen.  Der DSV besucht im Rahmen seiner Initiative „DSV on tour“ nun auch das neue DSV Nordic Aktiv Zentrum Oberer Bayerischer Wald / Böhmischer Wald und macht am Sonntag (und am Montag für Grundschüler) Station auf der Althütte. Dort können sich die Kinder Ski, Schuhe und Stöcke ausleihen und mit Skitty zusammen den Parcour der DSV-Skitty World meistern. Eine kleine Belohnung in Form einer Urkunde wartet auf alle, die sich auf den Langlaufski bewegen. Die Kinder der Abteilung Nordisch des Skiclubs Furth im Wald werden auch vor Ort sein und den Neulingen zeigen, wie viel Freude man beim Langlaufen haben kann.

Für die Erwachsenen werden zu jeder vollen Stunde, also um 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr, kurze Einführungen in die klassische Technik undin die Skatingtechnik von erfahrenen Trainern angeboten. Wenn jemand also Tipps zur Verbesserung seiner Technik bekommen möchte, ist er am Sonntag auf der Althüttenwiese genau richtig. Aber auch Neulinge sind willkommen – und die Ratschläge der Übungsleiter und Trainer helfen sicher, besser durch die Loipen zu gleiten.

Beide Veranstaltungen möchten Einheimische wie Gäste ermuntern, aktiv zu sein und die neuen Strecken des DSV Nordic Aktiv Zentrums selbst zu erkunden. Die Schneeschuhtour wie auch die Loipe in Althütte sind auch in einem neuen Faltprospekt verzeichnet, der in den Tourist-Informationen Furth im Wald und Waldmünchen sowie in den Gasthäusern am Gibacht und Althütte ausliegt.

 

Routenverlauf der Schneeschuhtour

Schneeschuhtour – Beste Aussichten

Der Start der Schneeschuhtour Nr. 2, der sog. Beste-Aussicht-Tour,  beginnt eigentlich vom Skiliftparkplatz aus.  Fast ebenerdig führt uns die  Forststraße über die beiden Skiabfahrten, die wir vorsichtig queren.

Am Samstag treffen  wir uns jedoch etwas weiter unterhalb des Parkplatzes, beim „Liftstüberl“ wo sich auch der Einstieg zum mittlerweile elektrifizierten Skilift befindet. Hier besteht die Möglichkeit Kleidung oder Rucksack zu deponieren, da die Tour hier auch endet.  Ein Kurzes Stück geht’s von hier gleich bergauf, entlang der Steilabfahrt, bis wir auf die Forststraße stoßen, die vom Parkplatz her kommt. Mühelos geht’s nun leicht bergwärts Richtung Weizriegel. An der ersten Weggabelung biegen wir links ab und kommen an einem ansehnlichen Hochsitz, der von den Jägern der Voithenbergischen Gutsverwaltung errichtet wurde, vorbei. Nach einigen Metern zweigt der ausgeschilderte Weg rechts ab und führt uns direkt zur Grenze.  Die weiß blauen Grenzpfähle begleiten uns nun auch auf dem anspruchsvollsten Stück der Schneeschuhtour, auf dem sog. Grenzsteig. Hier überwinden wir auf einer Länge von knapp 1000 Metern ca. 200 Höhenmeter. Ein Tourenabschnitt der auch geübten Schneeschuhgehern einiges abverlangt. Am  Brombeerriegel angekommen, wo die Langlaufloipe ins tschechische Nachbarland führt, haben wir die Mühen des Aufstiegs bereits wieder vergessen. Wer aber  die Strapazen des Grenzsteigs nicht auf sich nehmen möchte, der  kann in einer zweiten Gruppe dieses steile Gelände umgehen und über die Forststraßen gelangen wir ebenfalls zum Brombeerriegel. Gemeinsam geht’s von hier einige Meter  parallel auf der Langlaufloipe weiter zum Drei-Wappen-Felsen und zur Unterstellhütte.  Im Bereich der Loipe halten wir uns äußerst rechts und gehen hintereinander.  Nach dem Drei-Wappen-Felsen führt uns der Weg auf einem alten Schmugglerpfad durch teils steiniges Gelände und wir kommen zum sog. Pfennigfelsen. Vom Felsen aus bietet sich eine herrlich Aussicht nach Waldmünchen und Herzogau, teilweise sogar bis zum Schneeberg und Frauenstein (865 m) bei Tiefenbach. Die Markierung Nr. 2 führt uns auf fast ebenem Gelände, nur durch einige Gesteinsbrocken unterbrochen, zur Langlaufloipe. Hier gehen wir wieder einige Meter neben der Loipe, diesmal äußerst links, und überqueren sie dann in Richtung Kreuzfelsen. Diesen erreichen wir nach wenigen Minuten. Vom Kreuzfelsen, mit 938 Metern die höchste Erhebung im Gibacht-Gebiet,  geht’s nun bis zum Berggasthaus Gibacht nur noch leicht bergab. Wir kommen noch an der sog. Breda-Hüttn vorbei, die den Skifahrern früher,  als es noch keinen Lift am Voithenberg  gab, als Start- und Unterstellplatz diente. Auf der Trasse der früheren Skatingloipe erreichen wir zuerst das Starthaus, dem eigentliche Ausgangspunkt für alle Langläufer, Schneeschuhgeher und Winterwanderer. Nun sind es nur noch wenige Meter zum Gasthaus, wo der Wirt und Glaskünstler Ralph Wenzel, sowie das neu errichtete Holzgebäude des Nordic aktiv Zentrums,  bereits auf uns warten. Ein Glas warmen Tee oder Ähnliches hat sich nun jeder Tourengeher redlich  verdient. Wir verweilen jedoch nicht allzu lange um den Körper nicht auskühlen zu lassen. Über den rechten  kleinen Parkplatz führt uns  die Markierung Nr. 2 weiter Richtung Leuchtturm. Es geht gleich steil bergauf aber schon nach wenigen Minuten erreichen wir den Felsrücken des Tannenriegels, wo uns der 3,5 Meter hohe „Leuchtturm der Menschlichkeit“ begrüßt. Steine aus der ganzen Welt wurden hier vermauert und die traumhafte Aussicht entschädigt für so manche Strapazen beim Aufstieg. Ein kurzes Stück bergab und dann wieder bergauf und schon erreichen wir das Reiseck (902 m).  Das gläserne Gipfelkreuz haben wir genauso wie den Leuchtturm dem Glaskünstler und Bergwirt Ralph Wenzel zu verdanken. Auch unsere  Schneeschuhtour „Beste Aussichten“ hat von diesen beiden markanten Ausflugszielen ihren Namen erhalten. „Von nun an geht’s bergab“ könnte man jetzt sagen. Auf dem sog. steinernen Brünnl-Weg, einem alten Hohlweg, der nur noch bergab führt, erreichen wir die Forststraße, die zur Roberthütte führt. Vorsicht ist noch einmal kurz vor dem „ Glasermarterl“  geboten, da das Gelände dort nochmals steil nach unten führt. An der Forststraße biegen wir links Richtung Springbrunnen ab. Ein kleines Stück marschieren wir auf der Skipiste und halten uns dabei äußerst links. An der  unteren Forststraße, die vom Parkplatz kommt, biegen wir links ab und erreichen nochmals die Familienabfahrt. Von hier sehen wir schon die Fackeln lodern, die uns ins Ziel weisen und  die Skiclubmusikanten begrüßen uns mit beschwingten Weisen. Nach dem Umziehen haben wir uns den Einkehrschwung im Liftstüberl wohl verdient.